> Eura Mobil Profila T 726 EF

Rheinhessische Sternstunde

05.12.2023
Text: Mathias Piontek | Bild: Hardy Mutschler

Aufbau mit Doppelboden, Mercedes-Benz Sprinter als Basis, Einzelbetten, Raumbad und Face-to-Face-Sitzgruppe – diese Kombination erhalten Camper bei Eura Mobil. Im Profitest: der Eura Mobil Profila T 726 EF.

Eura Mobil aus Sprendlingen in Rheinland-Pfalz ist bekannt für seine Fahrzeuge mit isoliertem, beheiztem Doppelboden. Selbst seine Caravans rüstete der rheinland-pfälzische Hersteller einst damit aus. Doch damit nicht genug. Was anderswo Aufpreis kostet, ist bei der Baureihe Profila Serie, und so temperiert hier stets eine Gas Warmwasserheizung von Alde Innenraum, Doppelboden und Warmwasser.

Gut isolierende Rahmenfenster sind ohnehin Standard, und so ist der Eura Mobil Profila auch interessant für Freunde des Wintercampings und ganz besonders interessant für Freunde des Wintercampings, die sich zudem über einen Stern auf dem Kühlergrill freuen. Denn drei Grundrisse der Baureihe Profila rollen auf dem Mercedes-Benz Sprinter mit 150-PS-Turbodiesel (110 kW), Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb zum Kunden. Ebenfalls serienmäßig: das komfortable feuerverzinkte Tiefrahmenchassis von Al-Ko mit Drehstab-Hinterachse.

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Zwei Innenraumdesigns zur Wahl

Dem Profitest stellt sich der 7,44 Meter lange Eura Mobil Profila T 726 EF mit einem Grundpreis ab 94.600 Euro. Das Testfahrzeug ist unter anderem mit optionalem 170-PS-Motor (125 kW), Neungang-Automatik 9G-Tronic und Auflastung von 3,5 auf 4,5 Tonnen zulässige Gesamtmasse ausgestattet. Teile der Sonderausstattung entstammen den Mondial-Paketen. So kommt der Proband auf 120.610 Euro. Das für den Testwagen gewählte optionale Interieur Chalet Rustico hat der Hersteller zur neuen Saison überarbeitet. Serienmäßig erhalten die Profila T auf Mercedes-Benz hingegen das neue Innenraumdesign Natural Heritage.

Der Eura Mobil Profila T 726 EF bietet zwei Einzelbetten über der zweitürigen Heckgarage, die sich mit einer ausziehbaren Holzlade und einem Zusatzpolster zur Liegewiese erweitern lassen. Mit einer Holz-Schiebetür trennt der Urlauber das Schlafzimmer nach vorne zum Raumbad hin ab.

 

Blick in den Eura Mobil Profila T 726 EF

Bad mit Fenster-Trick

Der WC-Raum mit ausreichend großem Waschbecken und Drehtoilette von Thetford bietet eine Besonderheit: Hinter dem verschiebbaren Spiegel überm Waschbecken verbirgt sich ein Badfenster, das zusammen mit der Dachhaube einen schnellen Luftaustausch gewährleistet. Die WC-Raumtür dient geöffnet als Abtrennung des Raumbads nach vorne in Richtung Küche. Die Dusche jenseits des Mittelgangs zieht mit ihrem Wanddekor mit großen Philodendron-Blättern die Blicke auf sich. Wasser und Schaum verlassen die Duschwanne durch zwei Abläufe, Wasserdampf entweicht durch einen kleinen Lüfterpilz in der Decke.

Die Winkelküche stattet Eura Mobil mit elektrisch zündendem Zweiflammherd und Rechteckspüle aus. Der separate trivalente (230 V/12 V/Gas) 137-Liter-Absorberkühlschrank neben der Aufbautür reicht für die je nach Ausrüstung des Profila T 726 EF vorgesehenen zwei bis vier Reisenden ebenso aus wie der Stauraum in Küchenober- und Unterschrank.

Die Face-to-Face-Sitzgruppe im vorderen Fahrzeugteil besteht aus zwei sich an den Seitenwänden gegenüberstehenden Zweier-Sitzbänken, den dreh- und höhenverstellbaren Vordersitzen sowie dem im Mittelgang angeordneten Tisch. Bei letzterem lässt sich die Tischplatte der Länge nach hälftig umlegen, damit man leichter zu den Vordersitzen gelangt.

Aus beiden Sitzbänken entsteht im Handumdrehen je ein Sitz in Fahrtrichtung mit Dreipunktgurt, so dass der Profila T 726 EF in der Basisversion vier zugelassene Sitzplätze bietet. Je nach Konfiguration der Extras des Fahrzeugs büßt der Teilintegrierte aber einen der beiden Klappsitze ein, um auch dann noch eine Zulassung als 3,5-Tonner zu erhalten. Bei Auflastung auf 4,5 Tonnen zulässige Gesamtmasse lässt sich der Sitz dann auch bei üppiger Ausstattung wieder hinzuordern.

Infobox

Wie es beim Eura Mobil Profila T 726 EF um die Zuladekapazität bestellt ist, wie er sich beim Fahrtest zwischen den Pylonen schlägt und ob das Gesamtkonzept des Rheinhessen aufgeht und welche Stärken er hat und welche Schwächen – dies und vieles mehr lesen Sie in der neuen Januar-Ausgabe von Reisemobil International. Ab 7. Dezember im Zeitschriftenhandel oder ganz bequem im Abo oder als digitales Abo.

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Mathias Piontek
Mathias Piontek ist seit Juli 2006 im Team von Reisemobil International und für die Fahrzeugtests zuständig.
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