> Reh-, Hirsch- & Wildschwein-Alarm

Steigende Wildunfallgefahr

30.10.2017
Text: Camping, Cars & Caravans | Bild: ADAC

In Deutschland kommt es laut Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft und des Deutschen Jadgverbandes jede zweite Minute zu einem Wildunfall-Unfall, insbesondere wenn die Tage kürzer werden.

Werden die Tage kürzer wie im Frühjahr und Herbst, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Wildtiere Straßen kreuzen. In Deutschland kommt es laut einer Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und des Deutschen Jadgverbandes (DJV) jede zweite Minute zu so einem Unfall.

Taucht ein Wildtier auf, sollte das Fernlicht sofort ausgeschaltet werden – geblendete Tiere neigen dazu, stehen zu bleiben oder auf die Lichtquelle zuzulaufen. Mithilfe der Hupe, nicht Lichthupe, sollte versucht werden, das Tier zu verscheuchen. Riskante Ausweichmanöver sind zu vermeiden.

Mehr als eine Million Wildtiere sterben demnach jedes Jahr bei Kollisionen. Bei einem Fahrtempo von 60 Kilometer die Stunde entspricht das Aufprallgewicht eines Wildschweins 3,5 Tonnen, ein Rothirsch sogar fünf Tonnen.

Im Falle eines Unfalls ist das Berühren des verletzten oder getöteten Tieres zu vermeiden. Der jeweilige Förster oder Jadgpächter ist für das Bergen zuständig. Von ihnen oder der Polizei erhält der Unfallversucher eine Wildunfallbescheinigung zur Vorlage bei der eigenen KFZ-Versicherung. Verkehrsicherheitsexperten raten zu besonderer Vorsichtig auf Straßen durch Waldstücke oder an Feld- und Waldrändern.

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