Es gibt Hunde, bei denen sich Schmutz, Ohrenschmalz oder Feuchtigkeit leichter ansammeln. Gerade unterwegs, wenn im Freien im Fluss oder See gebadet wird oder der Hund bei jedem Wetter draußen unterwegs ist, lohnt sich deshalb ein gelegentlicher Blick ins Ohr.
Nicht jedes Hundeohr muss regelmäßig gereinigt werden. Im Gegenteil: Gesunde Ohren reinigen sich weitgehend selbst. Dennoch gibt es Hunde, bei denen sich Schmutz, Ohrenschmalz oder Feuchtigkeit leichter ansammeln. Gerade unterwegs, wenn im Freien im Fluss oder See gebadet wird oder der Hund bei jedem Wetter draußen unterwegs ist, lohnt sich deshalb ein gelegentlicher Blick ins Ohr.
Besonders Hunde mit Hängeohren, engen Gehörgängen oder starker Behaarung im Ohr neigen eher zu Problemen. Auch regelmäßiges Schwimmen kann dazu führen, dass Feuchtigkeit länger im Gehörgang bleibt. Ein gesundes Ohr riecht kaum, sieht sauber aus und bereitet dem Hund keine Beschwerden. Zeigt er dagegen häufiges Kopfschütteln, kratzt sich am Ohr oder wirkt das Ohr gerötet, sollte eine Tierarztpraxis aufgesucht werden.
Für die Reinigung eignen sich spezielle Ohrreiniger für Hunde. Wattestäbchen gehören hingegen nicht in den Gehörgang. Sie schieben Schmutz häufig nur tiefer hinein und können die empfindliche Haut reizen. Außerdem gelangt man damit oft zu tief hinein und kann Schäden anrichten. Auch Hausmittel wie Alkohol, ätherische Öle oder Essigwasser sind keine gute Idee.
Für die Ohrenpflege gilt:
Wer die Ohren schon im Welpenalter behutsam kontrolliert und den Hund daran gewöhnt, erleichtert sich spätere Pflege und Untersuchungen erheblich. Oft reichen wenige Minuten, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.
Quelle: Isabel Bissé: Hundeohren reinigen: ja oder nein?, in team.konkret 2020.