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> Beschichtung mit Mipa Protector

Wohnmobil-Heckgarage beschichten: So wird der Boden rutschfest und kratzbeständig

16.03.2026
Bild & Text: Karsten Kaufmann

Schweres Equipment wie Grills, Stühle oder Fahrräder - die Garage eines Wohnmobils muss einiges aushalten. Die Redaktion beschichtet die Heckgarage eines Fernreisemobils mit Mipa Protector. Das Ergebnis: ein rutschfester, kratzbeständiger Boden, bereit für den harten Reisealltag.

Die Heckgarage eines Wohnmobils gehört zu den meistbeanspruchten Bereichen des gesamten Fahrzeugs. Sie dient als Stauraum für Fahrräder, Campingmöbel, Sportausrüstung, Werkzeug und etliches Zubehör. Hier wird regelmäßig etwas eingeladen, herausgezogen, verschoben und verrückt – Wände und Boden leiden und werden dabei mächtig strapaziert. Nicht wenige Camper kleiden ihre Heckgarage daher mit Alu-Riffelblech aus. Das ist teuer, aufwendig zu montieren und zudem schwer.

Die Redaktion stellt Ihnen hier eine interessante Alternative vor. Um die Langlebigkeit von Wänden und Boden zu erhöhen und deren Oberfläche dauerhaft widerstandsfähiger zu machen, haben wir die Heckgarage eines Expeditionsmobils mit Mipa Protector beschichtet – einem 2K-PU-Strukturlack, der speziell für stark belastete Flächen entwickelt wurde. Mipa Protector kann problemlos mit einer Unterbodenpistole gespritzt werden – doch einen dichten Sprühnebel wollten wir uns in der engen Heckgarage nicht antun, auch wenn Mipa deutlich weniger nebelt als beispielsweise ein normaler Lack. Kurzum: Wir greifen zur Rolle. Eine empfehlenswerte Alternative, nicht nur für geschlossene Räume, sondern auch für Anwender, die nicht über Kompressor, Sprühpistole und das nötige Know-how verfügen.

Wichtig: Unbedingt Schutzhandschuhe und eine Halbmaske mit P3-Atemschutzfilter verwenden.

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Und so gelingt die Applikation:

Wie bei allen Lackierarbeiten – vor dem Beschichten muss die Oberfläche mit einem Schleifvlies aufgeraut, abgesaugt (gereinigt) und anschließend mit dem Mipa-Silikonentferner gründlich entfettet werden. Nur so ist eine optimale Haftung von Mipa Protector zu gewährleisten. Kanten, Beschläge und Dichtungen kleben wir vorsorglich ab – wie sich später zeigt, lässt sich das Lackierklebeband auch bei ausgehärtetem Protector gut abziehen. Tipp: wenn erreichbar, direkt nach dem Lackieren/Rollen abzuziehen.

Da eine Grundierung auf GfK laut Hersteller nicht nötig ist, starten wir nach dem Anschleifen/Reinigen damit, den Lack im exakt vorgegebenen Verhältnis anzumischen (auf Aluminium wäre erst eine Schicht EP-Grundierfiller angeraten). Da die Ergiebigkeit bei rund drei Quadratmetern pro Liter liegt, mischen wir für die erste Schicht eine komplette Literdose an. Öffnen, die komplette Dose Härter rein, zwei Minuten schütteln. Los geht’s.

Man hat übrigens die Wahl zwischen den Härtern H5 oder H10. Wir entscheiden uns für H10, der eine fast doppelt so lange Verarbeitungszeit zulässt. Insbesondere bei warmen Außentemperaturen zu empfehlen, da 2k-Gebinde hier sehr schnell antrocknen. Bei 20°C bleiben gut 1,5 Stunden Zeit für die Verarbeitung. Nach rund 20 Minuten ist der Lack staubtrocken, nach drei bis vier Stunden grifffest und nach 24 Stunden montagefest. Die finale Härte erhält Mipa Protector nach etwa sieben Tagen bei 20 °C.

Nach dem ersten Versuch verdünnen wir unser Gebinde mit etwas weniger als zehn Prozent Verdünnung, um die Viskosität fürs Rollen zu optimieren. Grundsätzlich wäre dies auch ohne Verdünnung möglich (beim Lackieren ein Muss). Wichtig zu wissen: Art der Rolle, Düsengröße beim Lackieren, Abstand der Lackierpistole zur Oberfläche – all diese Faktoren verändern die finale Struktur der Oberfläche.

Durch den Einsatz einer kurzflorigen Walze lässt sich der Strukturlack gleichmäßig verteilen. Die entstehende leicht genoppte Oberfläche trägt wesentlich dazu bei, Kratzer zu vermeiden und gleichzeitig eine rutschhemmende Wirkung zu erzielen. Da wir eine besonders widerstandsfähige Oberfläche wünschen, lackieren wir im Abstand von vier Stunden zwei weitere Schichten. Die Arbeit gelingt auch handwerklich weniger versierten Hobbybastlern problemlos. Interessenten finden zudem hilfreiche und sehr detaillierte Infos, Datenblätter und Anwendungs-Support auf der Webseite des Herstellers.

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Mipa Protector ist ideal für …

• Karosserien von Offroad-Fahrzeugen
• Felgen, Schweller, Auffahrrampen
• Heckgaragen, Staufächer
• Dachträger, Rammschutz, Radhäuser

Eigenschaften von Mipa Protector:
• hohe UV- und Witterungsbeständigkeit
• ausgezeichnete Schlag- und Kratzfestigkeit
• hohe Beständigkeit gegen Kraftstoffe und Öle
• sehr gute Wasserbeständigkeit
• wirkt geräuschunterdrückend
• hohe Temperaturtoleranz, dauerhaft bis 150 °C

Mipa Protector …
• kann mit UBS-Spritzpistole gespritzt werden
• kann gerollt werden
• gibt es in Weiß und Schwarz
• … oder optional in RAL-Farben
• gibt es als DIY-Spraydosen (25 €/400 ml)
• als Dose 750 ml zum Lackieren (34 € /inkl. 250 ml Härter)

www.mipa-paints.com

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