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Mit der neuen BOS battery X möchte der deutsche Hersteller zeigen, worauf es bei einer Lithiumbatterie für Wohnmobil- oder Wohnwagen-Reisende wirklich ankommt: sorgfältig ausgewählte Zellen, eine robuste Konstruktion und Prüfungen für den Einsatz im Fahrzeug.
Hohe Kapazität, hohe Entladeströme, Laden bei Frost und Tausende Ladezyklen: Lithiumbatterien für Reisemobile versprechen auf dem Papier viel. Entscheidend ist, was davon unter den Bedingungen unterwegs Bestand hat. Wie reagiert eine Batterie auf hohe Lastspitzen? Wie verkraftet sie dauernde Erschütterungen? Und was passiert beim Laden, wenn es draußen friert?
Die BOS Balance of Storage Systems AG entwickelt und fertigt Batteriesysteme in Süddeutschland und beliefert Hymer seit acht Jahren in Serie. Diese Erfahrung aus dem Reisemobilmarkt steckt auch in der neuen BOS battery X. Bei der Zellwahl bleibt der Hersteller seiner Linie treu: Statt prismatischer oder Pouch-Zellen setzt BOS auf zylindrische LiFePO₄-Zellen. Für BOS sind sie die bessere Grundlage für eine leistungsfähige und langlebige Batterie im Fahrzeug.
Sie sind mechanisch stabil, vibrationsfest und dauerhaft formstabil. Auch bei hoher Leistungsabgabe und über die Alterung hinweg bleiben die Zellabmessungen konstant, bei gleichzeitig guter Wärmeabfuhr. Das sorgt für hohe Zyklenfestigkeit, konstante Leistung und eine lange Lebensdauer.
Dass eine Batterie bei Frost Ladung annimmt, ist nur die halbe Geschichte. Entscheidend ist, ob die Zellen dabei ausreichend erwärmt werden. Während gängige „Polar-Varianten“ Wärme ungleichmäßig von außen zuführen, bringt die BOS battery X sie über die Schweißkontakte direkt in die Zellen, bis in den Zellkern. So werden die Zellen gleichmäßig erwärmt, bevor sie bei Frost geladen werden. Das schont sie und verhindert, dass wiederholtes Laden bei Kälte unnötig auf Kosten ihrer Lebensdauer geht.
Der intelligente Heizmodus berücksichtigt zudem den verfügbaren Ladestrom. Liefert die Solaranlage im Winter nur wenig Energie, heizt die Batterie nicht einfach drauflos und zehrt nicht unnötig an der Energiereserve. Gerade wer mehrere Tage autark steht, profitiert von dieser Abstimmung.
Eine Batterie kann im Inneren bestens geschützt sein. Wird aber ein Anschluss locker, kann sich die Kontaktstelle stark erhitzen. Genau dort schaut die BOS battery X hin: Temperatursensoren an Plus- und Minuspol erkennen eine auffällige Erwärmung, und die Batterie kann sich rechtzeitig abschalten. Das ist ein Sicherheitsmerkmal, das weit über den üblichen Schutz der Zellen hinausgeht. Dazu kommen Schutzfunktionen gegen Überstrom, Kurzschluss Tiefentladung und Verpolung sowie ein flammhemmendes, IP67-geschütztes Gehäuse mit Membran zum Druckausgleich.
Hardware, Firmware und Software werden bei BOS in Deutschland entwickelt. Auch die Elektronikfertigung, das Schweißen der Zellpacks, die Endmontage und die Qualitätsprüfung finden in Deutschland statt. Für Ausbauer und Reisende ist das kein Selbstzweck. Es steht für einen Hersteller, der die entscheidenden Teile seiner Batterie kennt und verantwortet. Wer sich für die neue BOS battery X entscheidet, bekommt damit deutsche Ingenieursarbeit und direkte Ansprechpartner beim Hersteller.
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