Stellantis überarbeitet den Fiat Ducato und seine baugleichen Modelle Citroën Jumper sowie Peugeot Boxer zum Modelljahr 2027 in einigen Punkten. Besonders interessant für Reisemobilisten: Die beliebte 160-PS-Variante kehrt zurück, außerdem gibt es neue Pilotensitze mit mehr Komfort und Sicherheit.
Die bei vielen Campern beliebte Motorisierung mit 160 PS steht Kunden künftig wieder zwischen den Varianten mit 140 und 180 PS zur Auswahl. Beim größeren Ducato-Facelift 2022 war diese Leistungsstufe entfallen. Nun schließt Stellantis die Lücke zwischen den Basisversionen mit 120 beziehungsweise 140 PS und dem Topmotor mit 180 PS wieder, allerdings exklusiv für die Caravaning-Branche.
Stellantis bietet den überarbeiteten 2,2-Liter-Turbodiesel der dritten Multijet-Generation ab sofort für Camping-Aus- und -Umbauten auf Basis von Fiat Ducato, Citroën Jumper, Peugeot Boxer und Opel Movano an.
Zur Wahl stehen ein Sechsgang-Schaltgetriebe mit 380 Nm Drehmoment sowie eine Achtgang-Automatik, die bis zu 400 Nm liefert. Der Motor erfüllt die Euro-VI-Abgasnorm. Stellantis sieht die 160-PS-Variante vor allem als Alternative für Campingfahrzeuge bis 3,5 Tonnen, bei denen sie Fahrleistung und Preisposition zwischen den schwächeren und stärkeren Dieselvarianten verbinden soll.
Auch im Fahrerhaus gibt es Veränderungen: Ducato, Jumper, Movano und Boxer erhalten neue Pilotensitze, die Hersteller als Captain Chairs bezeichnen. Sie verfügen über Armlehnen auf beiden Seiten und eine verlängerte Rückenlehne. Anders als bisher ist die Kopfstütze nicht in die Rückenlehne integriert, sondern separat ausgeführt und höhenverstellbar.
Nach Angaben von Hobby soll dies Komfort und Sicherheit für Fahrer und Beifahrer verbessern – insbesondere für großgewachsene Reisende. Ob Stellantis im Zuge der Überarbeitung auch die von großen Personen häufig kritisierte hohe Sitzposition im Ducato verändert, bleibt abzuwarten.