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Frischwasser tanken im Wohnmobil: Mit Befüllfilter hygienischer und komfortabler

23.03.2026
Text: Karsten Kaufmann | Bild: Hersteller, Kaufmann

Schlauch rein, Wasser marsch — so einfach ist Frischwassertanken im Wohnmobil. Oder doch nicht? Wer ein paar Dinge beachtet, spart sich unappetitliche Überraschungen und schützt seine Wasseranlage. Ein Befüllfilter mit Zählwerk macht dabei den Unterschied.

Frischwassertanken ist fix erledigt: Schlauch in die Tanköffnung hängen, Wasser marsch. Aber da gehen die Probleme schon los. Ist es der eigene Schlauch, hoffentlich hygienisch sauber, oder der vom Stellplatz? Der eben noch zum Reinigen von … na, Sie wissen schon. Ein höchst unappetitlicher Gedanke. Wie auch immer: Beim Frischwasserbunkern kann man viel falsch machen, man kann sich das Leben aber auch vergleichsweise komfortabel gestalten.

Sicher andocken, sauber tanken

Das beginnt mit dem Anschluss des Frischwasserschlauchs an Fahrzeug. Clever, wer hier einen Befülladapter für den Schlauch verwendet – etwa den HeosWater von Heosolution. Mit dem steckt man den Schlauch direkt auf dem Einfüllstutzen. Kostet keine 20 Euro, hält ein Leben lang und nie wieder rutscht der Schlauch aus dem Tankstutzen und fällt auf den schmutzigen Boden. Einfach eigenen Schlauch mit Kupplung andocken, fertig. So viel zum Tipp 1.

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Vorfilter schützt die Pumpe, Wasserzähler schafft Klarheit mit Blick auf die exakte Füllmenge.

Kein Rätselraten mehr: So viel Wasser ist schon im Tank

Kommen wir zu Tipp 2: Woran erkenne ich beim Tanken, wie viel Frischwasser schon in den Tank geflossen ist? Die Tankanzeigen im Fahrzeug reagieren extrem zeitverzögert und meist nur in 25-Prozent-Schritten. Mitunter wirklich unbrauchbare Schätzeisen. Besonders brisant: Wer zur Wasserdesinfektion oder zur Tankreinigung ein entsprechendes Mittel zugeben möchte, sollte unbedingt auf die richtige Dosierung achten.

Ein weiterer wichtiger Punkt für Besitzer von Druckwasserpumpen: Beim Tanken lohnt es, lästige Sande und Sedimente herauszufiltern, bevor diese im Laufe der nächsten Tage die Membrane der Pumpe zerstören. Für beide Punkte von Tipp 2 lohnt ein Befüllfilter, wie ihn beispielsweise TW-DES anbietet. Er zieht Algen, Rost, Schwebstoffe, Sand und Sedimente aus dem Wasser – und parallel noch eine ordentliche Anzahl an Bakterien. Denn die kommen selten allein, sondern haften immer irgendwo an. Gleichzeitig zeigt seine Tankuhr exakt an, wie viel Wasser schon in den Tank getröpfelt ist.

Der 170 Gramm leichte Filter ist mit 280 mal 50 mal 50 Millimetern wirklich sehr kompakt und bringt einen Absperrhahn gleich noch mit. Die Filterkartusche sollte man nach dem Tanken herausnehmen und unter klarem Wasser abwaschen, bis zum nächsten Tanken trocken lagern oder besser nach dem Auswaschen noch 10 Milliliter Biolysan von TW-DES, ein Desinfektionsmittel, in die Befülleinheit geben. So bleibt der Filter hygienisch sauber.

Selbstausbau
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