Morgens gerädert aufwachen? Ein No-Go, grade im Urlaub. In vielen Wohnmobilen und Caravans leidet der Schlafkomfort unter ungeeigneten Matratzen und Unterbauten. Worauf Camper bei Bett, Matratze, Unterfederung und Zubehör achten sollten.
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Der Stellplatz ist toll, der Blick ein Traum, der Abend mit einem Glas Wein entspannt – doch am nächsten Morgen das böse Erwachen. Die Nacht war alles andere als erholsam, Rücken und Nacken schmerzen und Sie fühlen sich wie gerädert, weil Sie unzählige Mal wach waren. Leider bittere Realität für viele Besitzer eines Reisemobils oder Caravans. Denn während die Hersteller ihre Kunden oft mit toller Ausstattung locken, hochmoderne Technik verbauen und mit Offroad- und Autarkiepaketen immer mehr Freiheit versprechen, behandeln sie einen Bereich im Fahrzeug häufig immer noch recht stiefmütterlich: das Bett.
Tatsache ist: Viele, wenn nicht gar die Mehrheit der Fahrzeuge werden ab Werk mit einer einfachen Matratze aus PU-Schaum ausgeliefert. Im schlimmsten Fall liegt diese auch noch auf einem Brett. Was zu Hause Standard ist – Komfortmatratze, gute Unterlüftung und Federung – fehlt hier. PU-Schaum, von den Herstellern gerne genutzt, weil er einfach zu verarbeiten, günstig und leicht ist, eignet sich zwar für Sitze und Polster. Um auf ihm eine ganze Nacht zu schlafen, ist er jedoch denkbar ungeeignet. Je nach Verarbeitung ist er entweder zu dünn und zu weich, der Schläfer sinkt dann auf die harte Unterlage durch. Oder er ist zu hart, dann können Schultern und Hüfte nicht in die Matratze einsinken. Die Folge in beiden Fällen sind unruhige Nächte, eine verkrümmte Wirbelsäule und Schmerzen.
Wer in seinem Fahrzeug also mindestens genauso gut schlafen möchte wie zu Hause im eigenen Bett, muss nach dem Kauf zwingend noch einmal investieren: in eine passende Matratze und möglicherweise zusätzlich in eine notwendige Unterfederung.
Nicht nur die Matratze ist für einen guten Schlafkomfort entscheidend, auch das Bett selbst spielt eine wichtige Rolle. Während sich jedoch die Matratze jederzeit tauschen lässt, haben Camper auf das Bett selbst nur ein einziges Mal Einfluss: beim Kauf. Ob Queensbett (oder französisches Bett) oder Einzelbetten ist Geschmackssache – und entscheidet auch darüber, ob ein Paar auf einer durchgehenden, oder auf zwei einzelnen Matratzen liegt. Im ersten Fall müssen sich beide Partner auf eine für beide einigermaßen passende Matratze einigen. Für beide häufig ein Kompromiss.
Wer sich für ein Hubbett entscheidet, sollte bedenken, dass dieses häufig keinen Platz für eine richtig dicke Matratze bietet, weil es sich sonst tagsüber nicht dicht genug unter die Decke fahren lässt. Auch für einen zusätzlichen Topper bleibt oft nicht genügend Luft. Hubbetten wählen daher viele Camper vor allem zusätzlich zu einem festen Bett im Heck, um dort Kinder oder gelegentliche Besucher unterzubringen.
Schwierig gestaltet sich die Schlafsituation oft in Kastenwagen oder Campingbussen. Bei Querbetten im Heck von Kastenwagen bestehen die Matratzen häufig aus mehreren Teilen: die Schlaffläche ist uneben und es entstehen Spalte. Kommen ausgerechnet Schultern und/oder Hüfte auf diesen Stellen zum Liegen, ist das wenig komfortabel. Andererseits lassen sich die einzelnen Matratzenteile tagsüber aufeinander stapeln, der Lattenrost hochklappen, wodurch viel Stauraum für sperriges Gepäck entsteht. Querbetten haben zudem den Nachteil, dass der hintere Schläfer nachts über den vorderen klettern muss, wenn er mal zur Toilette muss.
In Campingbussen lässt sich die Sitzbank umklappen und zu einer Liegefläche umbauen; in beiden Fällen stören jedoch die Lücken an den Verbindungsstellen deutlich, auch sind die Liegeflächen in der Regel viel zu hart. Etwas Abhilfe kann hier ein Topper schaffen, eine wenige Zentimeter hohe Schaumstoffauflage, die Unebenheiten ausgleicht, Spalte verdeckt und den Schlafkomfort wenigstens ein wenig verbessert. Topper bewirken eine Druckminderung und bessere Druckverteilung an der Oberfläche. Einen Luxus-Schlafplatz können aber auch sie nicht aus einem viel zu harten oder unebenen Unterbau zaubern. Außerdem muss, wer einen Topper für seine Schlafsitzbank nutzt, diesen tagsüber entweder zusammengerollt oder geklappt irgendwo verstauen.
Weniger anspruchsvoll was Bett und Matratze angeht, sind in der Regel Kinder. Sie haben noch keinerlei Rückenschmerzen oder verspannte Muskeln und ihr geringes Gewicht spielt bei zu weichen oder harten Matratzen kaum eine Rolle. Daher schlafen sie auch gut in sogenannten Notbetten. Möglichkeiten gibt es verschiedene: Familien-Caravans bieten häufig im Heck ein Stockbett – zwei oder drei recht schmale und kurze Betten finden sich hier übereinander. Für Kinder bis etwa zum Ende des Grundschulalters eine gute Option. Außerdem freuen sich die Kinder über ihr eigenes kleines Reich im Fahrzeug.
Einige Reisemobile bieten statt Stockbetten die Möglichkeit, aus der Essgruppe ein Notbett zu bauen. Voraussetzung dafür ist, dass sich der Dinettentisch auf die Höhe der Sitzbank absenken lässt. Dann können Camper aus den Rückenpolstern, den gedrehten Pilotensitzen, einem möglicherweise vorhandenen Seitensitz und zusätzlichen Polstern eine Schlaffläche bauen.
Zusatzbetten gibt es zudem für die Fahrerhäuser von Reisemobilen und Kastenwagen. Hierbei handelt es sich entweder um eine dünne, passgenaue Matratze, die quer über die beiden Pilotensitze gelegt wird, oder um eine Art Feldbett, das anhand eines Gestells im Fahrerhaus – meist an den Haltegriffen – eingehängt wird. Die maximale Länge des Bettes ist durch die Breite des Fahrerhauses vorgegeben.
Haben Camper sich für einen Grundriss und ein entsprechendes Bett entschieden, sollten sie möglichst bald einen Besuch bei einem Experten für Matratzen in Campingfahrzeugen einplanen. Firmen wie G+S Die Polstermacher, Optima Schlafsysteme, Gisatex, Ott’s Traumwelt und viele weitere haben sich auf die Fertigung von Matratzen, Toppern und Zubehör für Freizeitfahrzeuge spezialisiert. Sie alle fertigen ihre Matratzen auf Maß für das entsprechende Bett. Schließlich hat kaum ein Bett im Camper ein Standardmaß; fast überall finden sich abgerundete Ecken, schmaler zulaufende Fußteile oder Aussparungen.
Mit dem Online-Konfigurator von Optima Schlafsysteme können Camper ihre Fahrzeugmatratze nach Form, Maßen und gewünschtem Liegegefühl planen. Sogar ungewöhnliche Formen lassen sich anhand eines Fotos nahezu originalgetreu nachfertigen. Produziert wird auftragsbezogen im nordhessischen Werk, wahlweise mit EvoPore-HRC-Schaum im passenden Härtegrad. Mehr Infos: Matratzen-Konfigurator für maßgeschneiderten Schlafkomfort
Beinahe alle Matratzen für Freizeitfahrzeuge bestehen aus Kaltschaum. Dieser punktet mit der besten Kombination aus hoher Qualität und geringem Gewicht. Federkern- und Latexmatratzen bieten zwar ebenfalls eine gute Qualität, sind aber deutlich schwerer und kommen im Campingbereich daher nicht infrage.
Ein weiterer Pluspunkt von Kaltschaummatratzen ist ihre hohe Punktelastizität. Punktelastische Matratzen geben genau an der Stelle nach, an der sie (beispielsweise durch Schultern und Hüfte) belastet werden – und zwar nur dort. Schwere Körperteile können so in die Matratze einsinken, während leichtere Körperpartien wie die Beine unterstützt werden. Flächenelastische Matratzen wie beispielweise einige Federkernmatratzen geben hingegen bei Druck auch in den umliegenden Bereichen nach. Es kommt zu einem Hängematteneffekt, die Wirbelsäule hängt durch.
Auch auf das Raumgewicht sollten Käufer achten. Dieses gibt Auskunft darüber, wie viele Kilogramm Rohstoff in einem Kubikmeter Schaumstoff aufgeschäumt wurden und ist entscheidend für Elastizität und Haltbarkeit der Matratze. Je höher das Raumgewicht, desto elastischer der Schaumstoff und langlebiger die Matratze. Als Minimum gilt ein Raumgewicht von 30 kg/m³, ein guter Wert liegt bei 45 kg/m³.
Trotz dieser harten Faktoren gibt es nicht die eine gute Matratze. Entscheidend ist, wer auf ihr schläft. Männer und Frauen benötigen meist schon aufgrund ihres unterschiedlichen Körpergewichts und -baus einen anderen Härtegrad. Bei Männern bilden in der Regel die Schultern den breitesten Teil des Körpers und müssen am tiefsten einsinken können, bei Frauen hingegen die Hüfte. Auch Rücken- und Bauchschläfer benötigen eine andere Matratze als Seitenschläfer.
Viele Hersteller am Markt bieten standardmäßig 5- oder gar 7-Zonen-Kaltschaummatratzen an. Die einzelnen Zonen sind unterschiedlich geschäumt, haben verschiedene Härtegrade und sollen so eine bestmögliche Unterstützung für schwerere und leichtere Körperpartien ermöglichen. Doch schnell ist klar: Eine Matratze kann nicht für eine 1,60 Meter große Frau und einen 1,90 Meter großen Mann gleichermaßen passen.
Unabdingbar ist es daher, sich vor Ort in einem Fachgeschäft beraten zu lassen und auf verschiedenen Matratzen Probe zu liegen. Nur so lässt sich die ideale Matratze für den eigenen Körper und die individuellen Schlafgewohnheiten finden.
Eine passende Matratze trägt im Camper wesentlich zu erholsamem Schlaf bei. Gisatex fertigt Matratzen für den Campingbereich nach Maß – aus drei verschiedenen Schäumen und mit einer 20 Millimeter starken Faserauflage. Durch die hohe Punktelastizität sollen Schulter und Hüfte gezielt entlastet und zugleich andere Körperbereiche stabil gestützt werden. Waschbare Bezüge und Lüftungsgewebe an den Seiten sowie der Unterseite der Matratze fördern zudem ein hygienisches Schlafklima. Mehr Infos: Matratzen nach Maß für erholsamen Schlaf
Wer mit einer Matratze „von der Stange“ nicht klar kommt – möglicherweise, weil er bereits Vorerkrankungen mitbringt –, sollte über eine Sonderanfertigung nachdenken. Solche bietet etwa die Matratzenmanufaktur Laroma an. Die Experten aus Schleswig richten die einzelnen Zonen der Matratze individuell auf den Körper des Kunden aus und können dabei sowohl die Schlafposition als auch das Gewicht, die Körpergröße und etwaige Vorerkrankungen berücksichtigen.
Die Matratze ist das eine, doch eine gute Matratze allein reicht nicht aus. Auch, was sich unter der Matratze befindet, ist entscheidend für guten Schlafkomfort. Laut Schlafexperten macht der Unterbau rund ein Drittel des Schlafkomforts aus. Denn zum einen sorgen Lattenrost und Co. für eine gewisse Federung, zum anderen ermöglichen sie eine ausreichende Luftzirkulation unter der Matratze. Das ist wichtig, um zu verhindern, dass sich Feuchtigkeit sammelt, was langfristig Stockflecken und Schimmel verursacht. Ein einfaches, durchgehendes Brett als Bettunterbau – immer noch in vielen Campern ab Werk zu finden – kommt also nicht infrage. Sowohl in puncto Federung als auch bei der Unterlüftung schneidet es mit „ungenügend“ ab.
Zahlreiche Hersteller setzen statt eines Brettes immerhin auf ein Lattenrost. Das ist gut für die Unterlüftung der Matratze, in vielen Fällen aber nicht ausreichend für eine insgesamt komfortable Liegefläche. Lattenroste in Campern sind in der Regel entweder aus weichem Birken- oder härterem Buchenholz gefertigt. Entscheidender ist aber vor allem der Abstand der Latten. Sind sie zu weit auseinander, drückt sich die Matratze durch; sind sie zu dicht beieinander oder zu hart, entsteht keine Federung. So bräuchte es bei eng beieinanderstehenden Latten im Grunde eine härtere Matratze, bei weiter auseinanderliegenden Latten eine weichere; selbst, wenn der Camper von den individuellen Voraussetzungen her eigentlich einen anderen Härtegrad bräuchte. Guter Schlafkomfort sieht anders aus.
Etwas weiterentwickelte Latten finden sich bei Cowan unter dem Namen Goodside. Dabei handelt es sich um leichte, glasfaserverstärkte Kunststoffleisten. Durch seine ebene Liegefläche sowie verschiedene Elastizitätsstufen (insgesamt sind neun Härtegrade möglich) und Leistenbreiten verspricht das System, den Körper an jeder Stelle abzufedern, ohne dass er zu tief einsinkt. Die einzelnen Leisten lassen sich individuell wählen, anordnen und auf die eigenen Bedürfnisse ausrichten.
Als Alternative zu Lattenrosten haben Froli (als erster Hersteller seit 1993) und mittlerweile auch viele weitere Hersteller Federsysteme mit einzelnen Tellern entwickelt, die als große Fläche unter der Matratze montiert werden und auf denen die Matratze aufliegt. Sie sind in puncto Federung deutlich besser als ein Lattenrost und ermöglichen zugleich eine gute Belüftung. Ein weiterer Vorteil: Sie sind deutlich leichter als ein Holz-Lattenrost und tragen häufig auch nicht so hoch auf.
Als letzte und einfachste Möglichkeit bietet sich ein Abstandsgewirke an. Es kommt überall dort infrage, wo es auf jeden Zentimeter Höhe ankommt: in Hub- oder Dachbetten beispielsweise. Das druckstabile, dreidimensionale Mesh-Gewebe wird einfach passend zugeschnitten und direkt unter die Matratze gelegt. Einige Hersteller integrieren es auch in die Unterseite ihrer Matratze. Dort sorgt es für ausreichend Unterlüftung bei minimaler Höhe. Abstriche bei Komfort und Federung muss der Nutzer aber einkalkulieren – dies kann ein Abstandsgewirke kaum bieten.
Zuletzt noch ein wichtiger Hinweis: Ein Abstandsgewirke eignet sich nicht nur unter der Matratze, sondern sollte in vielen Fällen auch seitlich an der Matratze – also zwischen Matratze und Wand – zum Einsatz kommen. Denn auch hier mangelt es häufig an ausreichender Belüftung. Einige Hersteller integrieren ein 3D-Gewirke mittlerweile bereits seitlich in ihre Matratzen – eine gute und empfehlenswerte Lösung.
Passt mit Bett, Matratze, Unterfederung und Unterlüftung alles? Dann braucht es jetzt nur noch die perfekte Decke und das ideale Kissen. Viele Hersteller haben neben Matratzen auch zahlreiche Decken und Kissen für Camper im Sortiment. Da eines der wichtigsten Kriterien für Camper ist, ob sich eine Decke auch unterwegs waschen lässt, bietet Ott’s Traumwelt unter anderem die „CaWa“ (ab 342 Euro) an, eine Kamelhaardecke, die mit 30 Prozent Synthetikfaser vermischt ist. Das Kamelhaar nimmt viel Feuchtigkeit auf, ist temperaturregulierend und bei 30 Grad Celsius waschbar.
Auch wer ein Kissen sucht, wird fündig. Klassische Daunenkissen (ab 15,85 Euro) sind schön fluffig, bieten eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme, sind aber unterwegs nicht waschbar. Daher entscheiden sich viele Camper lieber für ein Kissen mit Polysticks (36 Euro). Dieses ist etwas fester, dafür deutlich hygienischer und pflegeleichter (waschbar bis 90 Grad Celius). Zudem eignet es sich auch bedenkenlos für Allergiker. Die Füllmenge lässt sich über einen Reißverschluss regulieren, die Dicke des Kissens so individuell anpassen.
G+S Die Polstermacher haben ein höhenverstellbares 3-in-1 Kopfkissen aus Viscoschaum (99 Euro) im Sortiment. Der Memoryschaum bildet sich immer wieder in seine Ursprungsform zurück. Zudem reagiert er auf Druck und Körperwärme und passt sich so ideal an den Hals-Nacken-Kopfbereich an. Im Inneren besteht das Kissen aus insgesamt drei Lagen, die sich einzeln herausnehmen lassen. So kann jeder Camper individuell entscheiden, wie hoch das Kissen sein soll.
Fehlt nur noch ein Bettlaken. Das bieten nahezu alle Hersteller passend zu ihren Matratzen an.
Primera Travel entwickelt Spannbetttücher speziell für Matratzen in Campingfahrzeugen. Sechs passgenahe Formen decken gängige Bettvarianten in Reisemobil und Caravan ab – darunter französische Betten mit Schräge und dreiteilige Liegeflächen. Die Tücher aus atmungsaktiver Baumwolle passen auf Matratzen mit acht bis 15 Zentimetern Höhe und sind in fünf Farben erhältlich. Mehr Infos: Passgenaue Spannbetttücher für Wohnmobil und Wohnwagen
Spezielle Laken hat auch die Matratzenmanufaktur Laroma entwickelt. Diese nennen sich „zippbare“ Laken und kommen nur auf der Oberfläche der Matratze zum Einsatz. Befestigt werden sie per „Zipper“ – also per Reißverschluss. Laut Geschäftsführer Stefan Bolz entstehe Feuchtigkeit gehäuft unter und seitlich von Matratzen, da wo wenig Luftbewegung und eine hohe thermische Differenz herrsche.
Da Laroma serienmäßig alle Matratzen mit einem Boden- und Seitengewirke ausstattet, sind „normale“ Spannbettlaken hier nicht sinnvoll. Zudem neigten die zippbaren Laken auch zu weniger Faltenbildung, da sich bei ihnen kein Material vom Boden nach oben ziehen kann. Ein weiterer Pluspunkt.