In den meisten Wohnmobilen ist eine feste Heizung serienmäßig an Bord – meist mit Gas oder Diesel betrieben. Trotzdem greifen viele Reisende zusätzlich zu mobilen Heizgeräten. Warum? Weil es Situationen gibt, in denen man schnell Wärme braucht, ohne gleich die komplette Heizanlage hochzufahren.
Ob kurzer Stopp, kühler Abend im Vorzelt oder Übergangszeit im Frühjahr: Mobile Zusatzheizungen können genau dann sinnvoll sein, wenn punktuelle Wärme gefragt ist.
Für Kaffeepausen oder Zwischenhalte: kleines Heizgerät statt kompletter Bordheizung.
Warum Gas verbrennen, wenn Strom inklusive ist? Elektroheizer eignen sich gut für kühle Abende.
Zusatzgeräte bringen Wärme genau dorthin, wo man sie braucht – ohne den ganzen Aufbau aufzuheizen.
Bei moderaten Temperaturen reicht oft eine mobile Lösung, statt die Hauptheizung dauerhaft laufen zu lassen.
Als Reserve, falls die fest verbaute Heizung ausfällt oder nicht sofort verfügbar ist.
Kurze Einordnung:
Elektroheizer: funktionieren mit Landstrom, laufen (je nach Modell) leise und lassen sich unkompliziert einsetzen – auf Stell- und Campingplätzen die einfachste Lösung.
Gasheizer: arbeiten unabhängig vom Strom und liefern schnell viel Wärme, erfordern aber gute Belüftung und etwas mehr Aufmerksamkeit beim Betrieb.
standsichere Aufstellung
Geräte mit Umkippschutz und Überhitzungssicherung wählen
CO-Melder im Wohnmobil empfohlen
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Elektro-Heizlüfter mit drei Leistungsstufen von 450 bis 1.800 Watt. Mit Frostwächter und automatischer Abschaltung, für Dauerbetrieb geeignet, trocknet die Raumluft nicht aus. Gewicht rund 2,4 kg.
Technisch identisch mit dem Ecomat 2000 Plus, ergänzt um Leise-Modus mit Ruhefunktion sowie Memory-Funktion für gespeicherte Einstellungen. Für schnelle Wärme oder leisen Dauerbetrieb.
Robuste Transporttasche für den Ecomat 2000, mit Innenfach für den Filter.
Kleiner Keramik-Heizlüfter für den gelegentlichen Einsatz mit 440 oder 1.500 Watt. Stufenlos regelbar, mit Umfallsicherung und Überhitzungsschutz. Auch als Ventilator nutzbar. Nicht für Dauerbetrieb.
Kompakter Keramik-Heizlüfter mit 700 oder 1.500 Watt, schwenkt automatisch für gleichmäßige Wärme. Mit Umfallsicherung und Überhitzungsschutz – eine einfache Lösung für kühle Tage in der Übergangszeit
Keramik-Heizlüfter mit Display, Fernbedienung und ECO-Modus. Zwei Leistungsstufen, Timer und Weitwinkel-Oszillation verteilen Wärme gleichmäßig. Mit Kipp- und Überhitzungsschutz für sicheren Einsatz.
Heizteppich für mehr Fußwärme im Camper: auslegen, anschließen und wohlige Wärme genießen. Mit rutschfester Unterseite und rund 30 °C Oberflächentemperatur – auch als 12-Volt-Version erhältlich.
Mobiler Gasheizstrahler mit Piezozündung, Umrüstschlauch für Propangasflaschen sowie Kipp- und Sauerstoffsicherung. Bringt bis zu 2,4 kW Leistung für Räume bis rund 21 m³.
Mobiler Gasheizer mit 1,2 bis 2,4 kW für Vorzelt und Camper, betrieben mit Kartusche. Für den Anschluss an Propangasflaschen ist ein optionaler Verbindungsschlauch erforderlich.
Anschlussschlauch für Gasheizstrahler Mr. Heater Portable Buddy zum Anschluss an Propangasflaschen mit 5 und 11 Kilo.
Mobile Diesel-Standheizung im kompakten Koffer mit 5-Liter-Dieseltank und Fernbedienung. Autarker Heizbetrieb je nach Leistungsstufe 41–100 Stunden pro Tankfüllung (zwischen 0,1 - 0,24l/Std), 11kg.
Mobile Diesel-Standheizung mit integrierter LiFePO₄-Batterie im kompakten Transportkoffer (17 kg). Mit 5-Liter-Tank, Drehregler und Fernbedienung.
Auf Stell- und Campingplätzen mit Stromanschluss sind Elektroheizungen eine unkomplizierte Option. Ob klassischer Heizlüfter oder kompakter Keramikheizer – eingesteckt liefern sie rasch Wärme im Wohnraum oder Vorzelt. Vorteilhaft ist der einfache Betrieb ohne Gas und ohne Nachfüllen. Einschränkung bleibt die Abhängigkeit vom Landstrom: Wer autark stehen möchte, stößt mit elektrischen Lösungen schnell an Grenzen.
Der Ecomat ist vor allem für Reisende interessant, die regelmäßig Landstrom nutzen. Der leise arbeitende Elektroheizlüfter sorgt für gleichmäßige Wärme, ohne die Luft spürbar auszutrocknen, und ist auch für längere Laufzeiten ausgelegt. Heizstufen, Thermostat und Frostwächter erleichtern die Temperaturkontrolle. In gut isolierten Fahrzeugen oder im Vorzelt spielt er seine Stärken aus – fürs autarke Stehen bleibt er dagegen nur eine eingeschränkte Option. Wir haben den Ecomat 2000 getestet und für gut befunden.
Mobile Gasheizer arbeiten mit Kartusche oder Flasche und kommen ohne Strom aus. Damit eignen sie sich gut fürs Vorzelt oder für kurze Wärmephasen im Camper. Sie liefern meist mehr Leistung als Elektrogeräte, erfordern aber nochmal mehr Aufmerksamkeit: Lüften ist Pflicht, zudem können die Geräteoberflächen sehr heiß werden.
Je nach Bauart gibt es Infrarotstrahler, Katalytöfen, Heizlüfter oder Fackelheizer, aber: Nicht alle sind für Innenräume zugelassen. Wichtig sind auch Umkippschutz und Sauerstoffmangelsicherung – Gasheizungen bringen viel Wärme, verlangen aber einen verantwortungsvollen Umgang.
Der Portable Buddy richtet sich an Reisende, die auch ohne Landstrom Wärme brauchen. Er arbeitet mit Kartusche oder Propangasflasche und bringt bis zu 2,4 kW Leistung. Piezozündung, Umkippschutz und Sauerstoffsicherung erhöhen die Sicherheit. Sinnvoll fürs Vorzelt oder kurze Wärmephasen im Camper – als Dauerlösung im Innenraum ist er nicht gedacht, dafür unterwegs flexibel einsetzbar.
Neben Elektro- und Gasgeräten gibt es auch Lösungen für alle, die unabhängig von Landstrom oder Kartusche Wärme brauchen. Die mobile Diesel-Standheizung von Pundmann richtet sich an Camper, Dachzeltreisende und Outdoor-Fans, die flexibel unterwegs sind.
Das kompakte Box-System lässt sich im Kofferraum verstauen und dank Tragegriffen gut transportieren. Je nach Version ist die Heizung mit Tank sowie AGM- oder LiFePO₄-Batterie erhältlich. Fünf Liter Diesel reichen – abhängig von der Leistungsstufe – für etwa 20 bis 50 Stunden Laufzeit, die integrierte Batterie ermöglicht bis zu zwölf Stunden Betrieb ohne externe Stromquelle.
Mit 0,8 bis 2 kW Heizleistung eignet sich die mobile Einheit für Räume bis rund 20 Kubikmeter. Gesteuert wird per Drehregler oder Fernbedienung.
Mobile Heizungen sind in der Regel kein Ersatz für die fest installierte Wohnmobilheizung, zumindest nicht dann, wenn man regelmäßig Wintercamping macht – können den Reisealltag aber spürbar erleichtern. Sie liefern schnelle Wärme, sparen in bestimmten Situationen Gas oder Diesel und bringen Flexibilität ins Heizkonzept. Wer sie gezielt einsetzt, profitiert vor allem in der Übergangszeit, bei kurzen Stopps oder auf Stellplätzen mit Landstrom.
Diesel-, Gas-, Wasser- oder Luftheizung: Warum im Wohnmobil nicht immer maximale Leistung zählt – und wie Sie mit der richtigen Heizstrategie Energie sparen, die Wärme besser verteilen und das Raumklima spürbar verbessern.