RMI beschichtet die Heckgarage eines Fernreisemobils mit Mipa Protector. Das Ergebnis: ein rutschfester, kratzbeständiger Boden, bereit für den harten Reisealltag.
Die Heckgarage eines Wohnmobils gehört zu den meistbeanspruchten Bereichen des gesamten Fahrzeugs. Sie dient als Stauraum für Fahrräder, Campingmöbel, Sportausrüstung, Werkzeug und zahlreiches Zubehör. Hier wird ständig eingeladen, herausgezogen, verschoben und verrückt – Wände und Boden werden dabei stark beansprucht. Viele Camper kleiden ihre Heckgarage deshalb mit Alu-Riffelblech aus. Das ist jedoch teuer, aufwendig zu montieren und bringt unnötig viel Gewicht ins Wohnmobil.
inkl. Härter (H10) 2K-PU-Acryllack Transportflächenbeschichtung Schutzbeschichtung
Entfettend, Leicht entflammbar, Farblos
1 Liter hellgrau ca. RAL 7032 Autolacke Füller 227510000
RMI stellt Ihnen hier eine interessante Alternative zum Alu-Riffelblech in der Wohnmobil-Heckgarage vor: Um die Langlebigkeit von Wänden und Boden zu erhöhen und deren Oberfläche dauerhaft widerstandsfähiger zu machen, haben wir die Heckgarage eines Expeditionsmobils mit Mipa Protector beschichtet – einem 2K-PU-Strukturlack, der speziell für stark belastete Flächen entwickelt wurde.
Mipa Protector lässt sich problemlos mit einer Unterbodenpistole spritzen. In der engen Heckgarage wollten wir uns den Sprühnebel jedoch ersparen – auch wenn Mipa deutlich weniger nebelt als ein normaler Lack. Daher greifen wir zur Rolle. Das Rollen ist eine empfehlenswerte Alternative, nicht nur für geschlossene Räume, sondern auch für Anwender, die nicht über Kompressor, Sprühpistole und das nötige Know-how verfügen.
Wichtig: Unbedingt Schutzhandschuhe und eine Halbmaske mit P3-Atemschutzfilter verwenden.
Wie bei allen Lackierarbeiten gilt: Vor dem Beschichten muss die Oberfläche mit einem Schleifvlies aufgeraut, gründlich abgesaugt (gereinigt) und anschließend mit Mipa Silikonentferner entfettet werden. Nur so ist eine optimale Haftung von Mipa Protector in der Wohnmobil-Heckgarage gewährleistet.
Kanten, Beschläge und Dichtungen kleben wir vorsorglich ab. Wie sich später zeigt, lässt sich das Lackierklebeband auch bei ausgehärtetem Protector gut abziehen. Tipp: Wenn erreichbar, das Klebeband direkt nach dem Lackieren bzw. Rollen abziehen.
Auf GfK ist laut Hersteller keine Grundierung nötig. Nach dem Anschleifen und Reinigen mischen wir den Lack im exakt vorgegebenen Verhältnis an (auf Aluminium wäre zuvor eine Schicht Mipa EP-Grundierfiller angeraten).
Da die Ergiebigkeit bei rund drei Quadratmetern pro Liter liegt, mischen wir für die erste Schicht eine komplette Literdose an: Dose öffnen, den kompletten Härter zugeben, zwei Minuten kräftig schütteln – fertig zum Verarbeiten.
Man hat die Wahl zwischen den Härtern H5 oder H10. Wir entscheiden uns für H10, der eine fast doppelt so lange Verarbeitungszeit zulässt. Das ist besonders bei warmen Außentemperaturen empfehlenswert, da 2K-Gebinde hier sehr schnell antrocknen. Bei 20 °C bleiben rund 1,5 Stunden Zeit für die Verarbeitung. Nach etwa 20 Minuten ist der Lack staubtrocken, nach drei bis vier Stunden grifffest und nach 24 Stunden montagefest. Die finale Härte erreicht Mipa Protector nach etwa sieben Tagen bei 20 °C.
Nach dem ersten Versuch verdünnen wir unser Gebinde mit etwas weniger als zehn Prozent Verdünnung, um die Viskosität fürs Rollen zu optimieren. Grundsätzlich ist die Verarbeitung auch ohne Verdünnung möglich (beim Spritzlackieren ist Verdünnung dagegen ein Muss).
Wichtig zu wissen:
All diese Faktoren verändern die finale Struktur der Oberfläche.
Mit einer kurzflorigen Walze lässt sich der Strukturlack gleichmäßig verteilen. Die entstehende leicht genoppte Oberfläche hilft, Kratzer zu vermeiden und sorgt gleichzeitig für eine rutschhemmende Beschichtung des Garagenbodens.
Da wir eine besonders widerstandsfähige Oberfläche in der Heckgarage des Wohnmobils wünschen, tragen wir im Abstand von etwa vier Stunden zwei weitere Schichten auf. Die Arbeit gelingt auch handwerklich weniger versierten Hobbybastlern problemlos.
Mipa Protector ist ideal für … • Karosserien von Offroad-Fahrzeugen • Felgen, Schweller, Auffahrrampen • Heckgaragen, Staufächer • Dachträger, Rammschutz, Radhäuser
Eigenschaften von Mipa Protector: • hohe UV- und Witterungsbeständigkeit • ausgezeichnete Schlag- und Kratzfestigkeit • hohe Beständigkeit gegen Kraftstoffe und Öle • sehr gute Wasserbeständigkeit • wirkt geräuschunterdrückend • hohe Temperaturtoleranz, dauerhaft bis 150 °C
Mipa Protector … • kann mit UBS-Spritzpistole gespritzt werden • kann gerollt werden • gibt es in Weiß und Schwarz • …oder optional in RAL-Farben • gibt es als DIY-Spraydosen (25 €/400 ml) • als Dose 750 ml zum Lackieren (34 € /inkl. 250 ml Härter)
www.mipa-paints.com
So lässt sich die Heckgarage im Wohnmobil oder Expeditionsmobil dauerhaft robust, pflegeleicht und professionell beschichten – eine leichte und kostengünstige Alternative zu Alu-Riffelblech.