Caravan Salon in Düsseldorf Reise-Tipp Messe, Mode, Modernität

Share Button

Messeschluss – was nun? Schließlich gibt es für Besucher des Caravan Salons nach 18 Uhr noch andere Ziele als das Festzelt am Caravan-Center P1.

Zum Beispiel die Düsseldorfer Altstadt. Vom Messegelände ist die „längste Theke der Welt“, wie die Toten Hosen das halbe Quadratkilometer große Gebiet zwischen Rhein und Heinrich-Heine-Allee in ihrem „Altbierlied“ besungen und über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht haben, innerhalb einer dreiviertel Stunde zu Fuß zu erreichen – immer am Rhein entlang. Wer aber nach dem Besuch der Messe lahme Füße hat, pendelt einfach mit dem Shuttlebus. Oder nimmt, erst recht für eine etwas ausführlichere Exkursion, das Fahrrad.

„Rhein“ ist ohnehin ein gutes Stichwort. Düsseldorf ist das Paradebeispiel für eine Stadt, die ein Fluss enorm aufwertet. Der Rhein durchfließt das Stadtgebiet in einer Mehrfachschleife. Sein Westufer ist wiesenartig breit begrünt und bietet damit hohen Freizeitwert. An einigen Stellen läuft der Fluss sogar in Sandstränden aus.

Fotogalerie Die Messestadt Düsseldorf

DSC_1536

Bild 1 von 7

Stadt am Rhein: Düsseldorf ist ein Paradebeispiel für eine Stadt, die ein Fluss enorm aufwertet.

Abseits des Stadttrubels gibt es in Düsseldorf also auch ruhige Flecken. Mit dem Fahrrad ist das Rhein-
ufer jenseits der Theodor-Heuss-Brücke in wenigen Minuten erreicht. Auch eine je nach Kondition ein- bis zweistündige Radtour führt immer am Rhein entlang: Auf dem durchgängigen Radweg ab Messe nach Norden fahren, dann links zur Flussfähre in Kaiserswerth abbiegen. Vorher dort die Ruinen der Kaiserpfalz und das Dorf ansehen. Nach der Fähre auf der anderen Seite erneut auf den Deichen (Radweg) nach Süden fahren, über die erwähnte Theodor-Heuss-Brücke zurück und wieder am Fluss nach Norden bis zur Messe. Die Runde lässt sich erweitern bis Oberkassel, Düsseldorfs wohl beste Wohnlage mit Blick auf die Altstadt.

Wer auf dem östlichen Rheinufer bleibt, hat ebenfalls einen durchgängigen Radweg. Der führt jenseits der Altstadt am Landtag/Fernsehturm vorbei und folgt der Rheinschleife Richtung Hafen. Ein lohnenswerter Stopp: Das jetzt Medienhafen genannte Gebiet ist mit sehenswerter Architektur, Gastronomie und Hotellerie längst zum mondänen Aushängeschild von Düsseldorf geworden.

Aber zurück zum klassischen Zentrumsbummel. Wer trinken möchte, ergattert sicher ein Plätzchen vor oder in einem der 260 Lokale, Pubs, Bars, Diskotheken und Restaurants. In erster Linie bekannt sind die Brauerei-Lokale Füchschen und Uerige. Hierher pilgern nicht nur Touristen – auch die Düsseldorfer trinken ihr Alt nach der Arbeit gern in den Traditionskneipen.

Eher zum Sehen und Gesehenwerden kommen die Besucher in die Szenecafés am Stadtbrückchen und am Marktplatz. Bolkerstraße, Kurze und Berger Straße bilden das Zentrum des Vergnügens. Mittwochs trifft sich die Szene gleich hinter dem Grabbeplatz zum Tanzen oder auf ein Glas Altbier auf der Ratinger Straße.

Restaurants – vom Gourmet-Tempel bis hin zum libanesischen Falafel-Imbiss – bieten für jeden Geschmack und Geldbeutel das passende Gericht. Die Speisekarten reichen von rheinischen bis zu fernöstlichen Spezialitäten.

Aber auch Kunst und Kultur machen den Bummel durch Düsseldorf interessant: Galerien und Boutiquen finden sich in der Altstadt ebenso wie Antiquitätenläden.

Auf der exklusiven Shopping-Meile Königsallee haben die meis-Mit dem Superlativ „längste Theke der Welt“ten weltbekannten Modelabels und exklusiven Uhrenmarken ihre Geschäfte. Noch recht frisch ist der neugestaltete Schadowplatz mit dem Breuninger-Warenhaus nebenan im Kö-Bogen.

Wer mehr auf Kultur steht, besucht die Kunstsammlung NRW, Ausstellungsort für die Malerei des 20. Jahrhunderts, oder die Deutsche Oper am Rhein (beides an der Heinrich-Heine-Allee), die Kunsthalle (Grabbeplatz), Kunstakademie, Tonhalle und Ehrenhof (alles am Rhein-ufer). Stadt- und Filmmuseum sowie diverse Galerien und kleine Theater runden das Angebot ab.

Natürlich lässt sich beim Bummel durch die Altstadt auch die Historie Düsseldorfs ergründen: Lambertus-Basilika, Schlossturm, historisches Rathaus mit Jan-Wellem-Reiterstandbild und die Düssel bilden den ursprünglichen Altstadtkern. Der kleine Fluss, welcher der großen Stadt ihren Namen gab, ist nur zwischen Liefergasse und Burgplatz zu sehen. Hier erinnert ein Monument an die Schlacht von Worringen, die dem Dorf an der Düssel am 14. August 1288 schließlich die Stadtrechte einbrachte.

Auch dank des Caravan Salons erweist sich die Landeshauptstadt von NRW als reisemobilfreundlich. Wer mit dem eigenen Wohnmobil anreist, hat mehrere Möglichkeiten zu übernachten: auf dem P1 unmittelbar neben der Messe, auf dem Stellplatz am Rhein oder einem der Campingplätze in der Umgebung (siehe Kasten). Vorteil hier wie da: Die Eintrittskarten zum Caravan Salon enthalten die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn. Pendeln ist also kein Problem.

 

Besuch in Düsseldorf

Die Großstadt Düsseldorf ist ein bedeutender deutscher Messestandort. In der Landeshauptstadt von NRW leben 594.000 Menschen, zu denen allein durch den Caravan Salon knapp 170.000 Besucher dazu kommen. Überregional bekannt ist Düsseldorf durch seine Einkaufsstraße Königs-allee, die Altstadt (längste Theke der Welt), den Karneval sowie durch die Fußballer von Fortuna Düsseldorf und die Eishockeymannschaft Düsseldorfer EG. Kulturell Interessierte finden zahlreiche Museen und Galerien sowie die Rheinoper, Theater oder das Kabarett „Kommödchen“.

Info: Düsseldorf Marketing & Tourismus, Benrather Straße 9, 40213 Düsseldorf, Tel.: 0211/17202863, www.duesseldorf-tourismus.de.

Stellplatz: P1, Caravan-Center, Düsseldorf: Zum größten Stellplatz Deutschlands verwandelt sich der Messeparkplatz P1. Das „Caravan Center“ genannte Gelände nimmt 2.000 Freizeitfahrzeuge auf. 800 Standflächen sind mit Strom versorgt. Das mit Bäumen bestandene Wiesengelände liegt einen Kilometer von den Messehallen entfernt, wohin Gäste gratis mit dem Bus pendeln. So wie abends in die Altstadt. Auf dem Gelände stehen ein Sanitärgebäude mit Familien-Duschkabinen, ein Bierzelt sowie eine große Ver- und Entsorgungsanlage. Pro Nacht fallen 22/15 Euro (mit/ohne Strom) an.

Öffnungszeiten: 7.30 bis 22 Uhr. Adresse fürs Navi: Am Staad, 40474 Düsseldorf, Anreise über A 44, Ausfahrt 29. Kontakt: Detlef Erkeling, Tel.: 0211/4560136, www.caravan-salon.de

Parkplatz Rheinterrasse/Tonhalle, Robert-Lehr-Ufer 1: Hier ist Platz direkt am Rhein für 30 Reisemobile bis 7 m Länge (12 Euro), der Weg zur Altstadt der kürzeste. Zuständig ist die Verkehrswacht Parkplatz GmbH, Tel.: 0211-5867070, www.duesseldorf.de 

Camping:

Camping Unterbacher See, Kleiner Torfbruch 31, 40627 Düsseldorf, Tel.: 0211/8992038, www.unterbachersee.de

Camping Lörick, Niederkasseler Deich 305, 40547 Düsseldorf, Tel.: 0211/591401, www.duesselcamp.de

Rhein-Camping Meerbusch, Zur Rheinfähre 1, 40668 Meerbusch, Tel.: 02150/911817, www.rheincamping.de

Camping Rheinblick, In der Rheinaue 1, 40789 Monheim, Tel.: 02173/64400, www.rheinblick.info

 

 

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.