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Gebrauchtwagen-Check: Laika Sport 100 Test Der Italo-Schwabe

Ganze fünf Jahre lief der Laika Sport 100 im Programm der Hymer-Tochter aus Italien – und fristete ein Schattendasein im Laika-Programm. Hymer ist dabei ein gutes Stichwort: Der Laika war baugleich mit dem Hymercar 322 und dem damaligen Bürstner Citycar.

Der Sport 100 wurde in Bad Waldsee und anfangs bei Hymer France gebaut. Der Laika war allerdings etwas hochwertiger ausgestattet und bildet deshalb eine gesuchte Alternative bei Kastenwagen.

„Die Nummer 65, ganz hinten“, sagt Kai Dhonau, deutet auf den Laika Sport und entschuldigt sich sofort: „Der Wagen ist noch so, wie er reingenommen wurde.“ Aber der Termin für eine komplette Aufarbeitung stehe, das Mobil gehe tipptopp und mit neuer Hauptuntersuchung an den Kunden. Also werden beim Check ein paar Unzulänglichkeiten wie eine gebrochene Sitzkastenabdeckung beim Beifahrersitz oder ein paar grüne Moosgummis an den Scheiben wohlwollend übersehen.

Solide Basis

Alles in allem steht der Laika nach sieben Jahren Dienst gut da. Der lässig mit den fliegenden Hunden gestylte ausgebaute Kastenwagen ist unfallfrei, ohne Dellen, Kratzer und Beulen. Lack und Chrom dürften nach einer ausgiebigen Politur wie neu glänzen, auch die Fenster scheinen rundum kratzerfrei zu sein.

Ein kurzer Check der Dachhauben bringt keine Undichtigkeiten an den Tag. Cockpit und Sitze sind prima in Schuss, ganze 82.300 Kilometer stehen auf dem Tacho. Entsprechend stellt die Fahrzeugtechnik kein Problem dar: Der Laika springt willig an und läuft wie ein Uhrwerk. Grund ist sicher auch die gute Wartung der Basis: 2014 wurden bei knapp 70.000 Kilometern Zahnriemen und Wasserpumpe erneuert sowie ein Satz Ganzjahresreifen aufgezogen. Regelmäßige Ölwechsel und Service-Checks sind lückenlos im Checkheft dokumentiert.

Eine Besonderheit dieses Laika ist der 125 Liter fassende Dieseltank, der die Reichweite deutlich erweitert. Dank Dieselpartikelfilter darf der Laika auch in die Innenstädte: Die begehrte grüne Plakette ziert seine Windschutzscheibe.

Möbel und Polster

Der Laika punktet eindeutig mit seinem Stammbaum. Möbelbau und Polster haben Marktführer-Qualität – Hymer lässt grüßen. Bis auf ein paar Kratzer im hinteren Innenraum, wohl durch Ein- und Ausladen von Fahrrädern erzeugt, scheinen Möbel und Polster langlebig und bis auf einige unvermeidbare Gebrauchsspuren in einwandfreiem Zustand.

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