Gebrauchtwagen-Check: Bavaria Camp Marino Praxis Nur noch secondhand

Ein paar Steinschläge auf der Motorhaube sollten behandelt werden, damit sich kein Rost bildet. Und: Die hintere rechte Säule hat eine Delle. Ursache war aber kein missglücktes Rangieren, sondern eine Unachtsamkeit: Ist die rechte Heckklappe weit genug geöffnet, schmiegt sich der Fahrradträger exakt in die Beule.

Erfolglos indes bleibt die intensive Suche nach technischen Mängeln unter der Haube wie am Unterboden. Ein Grund dafür dürfte die geringe Laufleistung sein. Laut Schwacke wäre eine Größenordnung von 100.000 Kilometern bei diesem Alter normal. Der Marino bringt es jedoch nur auf ein gutes Drittel. Offensichtlich wurde der Kastenwagen zudem gut gewartet. Kein Rost, alles ist trocken, und sämtliche Flüssigkeiten sind auf den Füllständen, wie sie sein sollten.

Klassiker in Manufakturqualität
Trotz eines Alters von fünfeinhalb Jahren ist der Möbelbau tadellos. Hier macht sich die hochwertige Handarbeit der Obermeitinger Manufaktur bemerkbar. Der Marino kommt ohne Designextras aus. Der Wohnbereich besteht klassentypisch aus einer Halbdinette und zwei drehbaren Vordersitzen. Der doppelte Boden in der Sitzgruppe verhindert im Winter kalte Füße, und er bietet dank großer Schublade viel Stauraum.

Die Küche
Angenehm ist die glatte Front des Küchenblocks. Keine scharfen Ecken und Kanten, an denen sich jemand stoßen oder hängenbleiben könnte. Die Edelstahlkombination aus Spüle und Kocher hat zwei geteilte Glasabdeckungen, um die Ablagefläche optimal zu vergrößern. Zusätzlich lässt sich am Eingang eine zusätzliche Ablage hochklappen.

Der Kompressorkühlschrank kühlt auch bei hoher Außentemperatur gut. Pfiffiges Detail: Der Küchenschrank sitzt unter dem Herd und lässt sich auch von außen öffnen. Alles funktioniert tadellos, ist tipptopp sauber und hygienisch einwandfrei.

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