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Praxistest: Bürstner Nexxo time t 690 G Test Komfort im Schnee

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Auf dem Caravan Salon 2014 hat Bürstner zwei neue Serien vorgestellt: Die Teilintegrierten Nexxo und Nexxo time. Die Baureihe Nexxo time ist die günstigere – im Schnitt macht das rund 4.500 Euro gegenüber einem Nexxo in gleicher Länge aus. Entscheidender Grund für den Preisunterschied: Während der Aufbau des Nexxo ohne Holz auskommt, ist der Nexxo time auf das stützende Holzfachwerk angewiesen.

Zum Praxistest nahm Reisemobil International einen Nexxo time t 690 G mit ins winterliche Sölden – mit geradezu klassischem Grundriss. Zwei Einzelbetten im Heck, zwei Schränke unter den Betten, einen separaten Einzelschrank neben dem Bad, eine Querküche und eine Halbdinette, solche Modelle hat nahezu jeder Hersteller im Programm.

Bereits auf der Fahrt nach Österreich sammelte unser Nexxo time Pluspunkte – lästiges Möbelknarzen blieb nahezu aus. Auch klapperten weder die Schubladen noch die Türen der Hängeschränke und auch nicht die Abdeckungen in der Küche. Bei höheren Geschwindigkeiten halten sich auch Windgeräusche vornehm zurück, damit ist der t 690 G für längere Fahrten prädestiniert.

Basis des Testfahrzeugs ist der Fiat-Ducato 2,3-Liter-Turbodieselmotor mit 130 PS. Eine Motorisierung, die den Urlauber zügig voranbringt – allerdings wünschte sich die Testcrew auf den Passstraßen in Österreich die 148-PS-Variante. Die gibt es gegen einen Aufpreis von 1.400 Euro. Auf dem Campingplatz angekommen punktet der Nexxo time zum zweiten Mal. Auf der Beifahrerseite verbaut Bürstner serienmäßig eine bedienungsfreundliche, von außen zugängliche Service-Einheit. Camper haben hier zentral Zugang zu allen relevanten Versorgungselementen wie Stromanschluss, Frischwasser-Befüllung und Frischwasser- und Boilerentleerung.

Wer gerne kocht, kommt mit der Küchenzeile gut zurecht. Abstell- und Arbeitsfläche steht reichlich zur Verfügung, angenehm ist auch die elektrische Zündung des dreiflammigen Kochers. Ebenso ist das Rundwaschbecken ausreichend tief, um auch größeres Geschirr problemlos zu spülen.

Dank des serienmäßig verbauten schmalen Kühlschranks von Dometic mit einem Volumen von 145 Litern (davon 15 Liter Eisfach), gewinnt das Fahrzeug in der Länge rund zehn Zentimeter an Platz. Das kommt dem Stauvolumen zugute. Der separate, raumhohe Kleiderschrank zwischen Bad und Bett hat eine Kleiderstange und mehrere Einlegeböden. Und unter den beiden Einzelbetten montiert Bürstner zwei weitere große Schränke und stattet sie mit einem verschiebbaren Zwischenboden aus. Das erleichtert das Beladen deutlich.

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